Das Erbe der Narren (2003)

2003, ein Theaterjahr ohne (und doch mit) Ende: Der anspruchsvolle Fünfakter „Die Spielverderber oder Das Erbe der Narren“ von Michael Ende stellte hohe Anforderungen an Regie, Bühnentechnik und Schauspieler. Regisseur Josef Poschenreithner arbeitete das Stück mit viel Liebe zum Detail durch, so konnte nach langer Probenarbeit dem Publikum ein spannendes Endzeitszenario präsentiert werden. Aufsehen erregte auch die Dekoration der Bühne und der Umgebung: ein kulinarischer Schlosspark mit lebenden Statuen, ein Weinkeller und eine Ahnengalerie ließen unsere Gäste mit allen Sinnen genießen und schwelgen.

Handlung:

Zehn äußerst unterschiedliche Menschen, von einem geheimnisvollen Erblasser in ein Schloss geladen, sollen ihr Erbe antreten. Doch durch ihr eigenes Misstrauen, Dummheit und Hass wirkt die Welt dieser Menschen zerstört und ausgebrannt. Ein Stück, doch etwas theatralisch und moralisch, denn bei uns herrscht doch sicher Vernunft, um Misstrauen, Dummheit und Hass zu überwinden… Kurz gesagt: Was ihr auf der Bühne habt gesehen, das kann in unserer Welt auf keinen Fall geschehen… oder doch?

Stimmen:

Es war für uns Laien, sei es bei Schauspiel, Regie, Bühnenbau, Licht oder Ton, nicht einfach, dieses große Stück auf die Bühne zu bringen, aber ein durchwegs überraschtes und begeistertes Publikum dankte uns unseren Einsatz an Kreativität und Begeisterung am gemeinsamen Spiel.
Josef Poschenreithner, Regie

 

Die Rolle der Gräfin Alexandra war eine große Herausforderung für mich, sowohl als Schauspielerin wie als meine eigene Kostümbildnerin. Daneben habe ich mich auch für unsere Bühne eingesetzt, die erstmals mit einem Vorhang ausgestattet wurde. Weil die neu gebaute Lichtanlage auch wo befestigt werden musste, „engagierte“ ich kurz entschlossen meinen Vater, der als Techniker mit Hilfe von Josef Strasser, Johann Gasseleder und Erwin Fischl eine selbst stehende Traverse entwarf und produzierte. Nochmals danke an alle, die dieses Projekt möglich gemacht haben!
Sonja Schachenhofer, Akteurin

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