Marktfest
Juli 2003, Marktfest in Nöchling. Theater einmal anders: Männer verkleiden sich als Bäuerinnen bei einem gespielten Gedicht vom Buchabauer, und der Humor von Helmut Qualtinger und Karl Valentin erlebt eine Renaissance in den Stücken "Herr Freiberger zum Telefon" und "Die Theaterkarten".
Als Kulisse für die Komödien dient der blumengeschmückte Hof des Gasthofs Gruber. Organisator Markus Leonhartsberger kann sich über zahlreiches Publikum und gutes Feedback freuen.
Kommentare
Es waren lustige und ein bisschen stressige Vorbereitungen. Wir gingen nach der Messe am Kirchenplatz als verkleidete Bäuerinnen herum und machten Werbung für unsere Stücke, die dann auch gern angesehen wurden. Unser Publikum entpuppte sich als sehr spendenfreudig, sodass wir einen echten Erfolg verbuchen konnten.
Markus Leonhartsberger, Organisation und Akteur
Noch etwas skeptisch über den Erfolg ließ ich mir eine Rolle in diesem Straßentheater aufbürden – sie sollte denkwürdig werden. Mit "Mundl" als Vorbild und meiner Freundin Gabi als Gattin improvisierte ich, mangels besonderer Vorbereitung, den Alltag eines grantelnden Herrn, was einige zu der Frage anregte, ob es bei uns in der Wirklichkeit auch so zugeht. Wer weiß – ein bisschen Reality-Show kann schon dabei gewesen sein. Jedenfalls wurden die Stücke vom Publikum gut angenommen, und das freute uns natürlich.
Andi Wingelhofer, Akteur
